Was sollte man bei seinem Kreta Urlaub gesehen haben?

Mit Reiseblogger Kevin auf Kreta

Mit Reiseblogger Kevin auf Kreta

Kreta – der Geburtsort von Zeus, das Zuhause des Minotaurus, aber vor allem eine Insel mit vielen Gesichtern! Mit über 8.000 Quadratkilometern ist Kreta die fünftgrößte Insel im Mittelmeer, auf der du so einiges entdecken kannst. Tolle Strände, großartige Gebirgszüge und historische Städte. Ich hatte eine Woche Zeit, um in meinem Kreta Urlaub die Insel zu erkunden und ich habe dir hier meine Highlights zusammengestellt.

Matala – „Die ehemalige Hippie-Hochburg“

Matala

Bekannt wurde Matala durch „Hippies“, die Anfang der 80er und 90er in den Höhlen in der Bucht lebten. Neben den Höhlen hat Matala auch einen wunderschönen Strand mit kristallklarem Wasser. Das gewisse „Hippie Feeling“ gibt es dort immer noch. Bunt bemalte Wände und Flower-Power Graffitis gehören zum Stadtbild. Vereinzelt leben in den Höhlen noch Menschen rund um Matala. Die Atmosphäre ist sehr entspannt und die Uhren ticken hier noch etwas anders. 

Mein persönliches Highlight war das „Akuna-Matata“, ein Restaurant und gleichzeitig eine Bar, von der ich einen tollen Ausblick auf die Bucht und die gegenüberliegenden Höhlen hatte. „Nimm es mit Gemütlichkeit“, das ist auch das Motto der Mitarbeiter dort, die durch ihre lockere Art tolle Stimmung verbreiten. Außerdem gibt es dort leckere griechische Küche und köstliche Cocktails. 

Auf der Dachterrasse kannst du dich entspannt in eine Hängematte legen und dem Meeresrauschen lauschen. Ich habe dort Petra kennengelernt, die dort einmal im Jahr einen Malkurs anbietet. Einen ganzen Nachmittag konnte ich live mit dabei sein, wie sie die Bucht von Matala auf eine Leinwand brachte. Ich war wirklich beeindruckt.

Samaria Schlucht – „Von den Bergen hinab bis ans Meer“

„Ein Erlebnis, das jedes Wanderer-Herz höher schlagen lässt!“ Früh morgens geht es mit dem Bus hinauf in die Berge an der Südküste. In 1.200 Metern Höhe beginnt die Wanderung in die Schlucht steil abwärts. Auf dem insgesamt 18 Kilometer langen Weg läufst du durch grüne Wälder, entlang hoher Felswände und über kleine Bergflüsse hinab ins Tal. Deine Trinkflasche kannst du immer wieder an den Wasserquellen auffüllen, bevor du dir am Ende der Wanderung als Belohnung in einem der kleinen Restaurants in Agia Roumeli, eine Erfrischung gönnen darfst. Mit dem Schiff geht es von hier aus weiter, entlang der steilen Südküste an kleinen Fischerdörfern vorbei, bis zum Hafen Chora Sfakio. Von hier aus startet dein Bus zurück in dein Hotel. Du wirst sehen, das ist eine anstrengende Wanderung, die sich wirklich lohnt!

Lasithi Hochebene – „Das Land der tausend Windmühlen“

Ab dem dritten Tag auf Kreta habe ich mir einen Mietwagen genommen, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden, was ich dir nur empfehlen kann. So führte mich mein Weg über die Lasithi Hochebene durch die Berge nach Agios Nikolaus und dann an der Küste entlang nach Plaka. Die Lasithi Hochebene ist für seine vielen alten Windmühlen bekannt, die teilweise verfallen am Straßenrand stehen. Für mich aber auf jeden Fall ein tolles Ziel für einen Tagesausflug. Ebenfalls auf der Hochebene befinden sich die Höhlen des Zeus. Laut der Legende wurde Zeus dort geboren. Heute kannst du Touren zu diesen Höhlen buchen. Für einen Trip dorthin fehlte mir leider die Zeit. Als ich an der Ostküste nach Agios Nikolaus entlang fuhr, tauchte plötzlich in der Ferne eine Insel auf. Dabei handelte es sich um Spinalonga, die ehemalige Festung im Meer. Im Ort Plaka gönnte ich mir eine kleine Pause und genoss den herrlichen Ausblick. Mein Rückweg führte mich entlang der Nordküste über kurvige Bergstraßen, die mir einen wunderbaren Ausblick auf die Täler und auf die Küste boten. Hin und wieder musste ich kurz Halt machen, um eine Herde Ziegen passieren zu lassen. Vorbei an Olivenhaine soweit das Auge reicht, hat mir Autofahren selten so viel Spaß gemacht wie auf den engen Bergstraßen.

Heraklion / Knossos – „Die Heimat des Minotaurus“

Kreta hat eine unglaubliche Geschichte zu erzählen, von der Antike bis heute. Viele Mythen und Sagen drehen sich um die Insel. In der Mythologie heißt es zum Beispiel, dass Zeus in einer Höhle in der Lasithi Hochebene geboren wurde. Diese Höhle kann man heute, wie bereits erwähnt, besichtigen. Der Palast von Knossos ist die beliebteste Sehenswürdigkeit in Griechenland, nach der Akropolis in Athen. Auch ich habe eine Führung durch die Ruinen des Palastes mitgemacht und war beeindruckt über die lange und verrückte Geschichte, die sich hinter diesen Ruinen verbirgt. Falls du Knossos bestaunen wirst, musst du auch die Hauptstadt Heraklion besuchen, die nur 10 Minuten entfernt liegt. Sie ist eine wirklich schöne Stadt mit großem Hafen. Hier kannst du entspannt durch die Gassen schlendern und den Abend gemütlich bei Tzatziki, gutem Fisch und einem Quzo in einer typisch griechischen Taverne ausklingen lassen.

Mein Kreta Urlaub – Résumé

Eine Woche Kreta Urlaub und ich muss sagen, ich habe mir schwer getan meinen Koffer zu packen um wieder nach Hause zu fliegen. Die Insel ist unglaublich vielseitig und hat sehr viel zu entdecken. Kulturell, landschaftlich als auch menschlich hat Kreta wahnsinnig viel zu bieten. Meiner Meinung nach eine perfekte Mischung zwischen entspannendem Strandurlaub, abenteuerlicher Bergexpedition und interessanter Geschichtsstunde. Ich habe in dieser Woche bei weitem noch nicht alles von Kreta gesehen. Ich freue mich daher sehr, wenn du weitere tolle Tipps für mich hast. Ich hoffe ich konnte dich durch meinen Bericht für einen Kreta Urlaub begeistern und freue mich von dir zu hören, wie dir dein persönlicher Kreta Urlaub gefallen hat.

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