Tag 1

Nachdem wir gelandet sind und die Arrival Hall verlassen haben, stand ein Mann vor dem Flughafen und wartete bereits mit einem Schild auf uns, worauf der Firmenname unserer Mietwagen-Vermietung stand. Er bat uns, ihm bis zum Parkplatz zu folgen. Gesagt, getan. Wir mussten lediglich die Straßenseite wechseln und standen direkt an unserem Mietwagen, den wir über TUI CARS gemietet haben. Unterschrift unter die Papiere gesetzt und schon waren wir startklar. Ein super Start in unseren Madeira Trip! Ganz stressfrei und einfach. Wir sind ca. 1 Stunde zu unserem Hotel gefahren. Nach einer netten Begrüßung an der Rezeption konnten wir bereits frühzeitig, um 11:30 Uhr einchecken.

Unser Zimmer war ein Traum! Großzügig geschnitten und lichtdurchflutet, genau nach unserem Geschmack. Das Highlight war jedoch der Blick vom Balkon auf das Meer und die Berge. Nachdem wir im Hotel zu Mittag gegessen hatten, haben wir beschlossen das süße Fischerdorf Camara de Lobos zu besuchen. Es lohnt sich dort hinzufahren und in einem der kleinen Cafés einen Kaffee zu trinken und die schöne Aussicht auf das Meer zu genießen. 

Im Anschluss sind wir zur Aussichtsplattform Cabo Girao gefahren. Vanessa war sich zu Beginn nicht sicher, ob das eine gute Idee war, denn der Boden dieser Plattform ist aus Glas, sodass man den Untergrund unter sich sehen kann. Der Wahnsinn: Dort angekommen, haben wir es beide gewagt und absolut nicht bereut. Ein verrücktes Erlebnis, das sich auf jeden Fall lohnt, denn die Aussicht von dort aus ist ein Traum. Die Plattform ist kostenlos und sollte auf jeder Madeira-To-Do-Liste stehen.

Im Anschluss sind wir ins Hotel gefahren, haben den Wellnessbereich ausgecheckt und sind danach im Hotel zum Abendessen gegangen.

Tag 2

Wir starteten unseren Tag mit einem super Frühstücksbuffet im Restaurant mit direktem Blick auf das Meer. Besser kann der Tag nicht beginnen. Unser erster Stopp war der Markt Mercado dos Lavradores. Ein wunderschöner Markt, den du von Montag bis Samstag besuchen kannst. Hier herrscht das bunte Treiben. Überall sieht man frisches Obst und Gemüse und nette Verkäufer, die dir das farbenfrohe Obst zum Probieren anbieten. Das darfst du in Madeira auf keinen Fall verpassen.

Im Anschluss sind wir nach Monte gefahren, um die berühmten „Carros de cesto“ zu sehen. Hier kann man die bekannte Korbschlittenfahrt machen. Die Fahrt ist 2 km und kostet für 2 Personen 30€. Wir finden, dass es etwas teuer ist, sich jedoch definitiv lohnt. Sobald du unten angekommen bist, hast du die Möglichkeit weiter runter Richtung Stadt zu laufen oder wieder nach oben zu gehen. Wir mussten wieder hoch, da wir dort unser Auto geparkt haben. Hier hast du 2 Möglichkeiten: 

  1. Du fährst die 2 km mit dem Taxi hoch. Die Fahrt kostet 10€ 
  2. Du läufst 2 km steil bergauf wieder hoch.

Wir haben uns für die zweite Variante entschieden und es bitter bereut. Es war ziemlich anstrengend, da wir diesen steilen Berg stark unterschätzt haben. Im Anschluss sind wir noch zur Statue Christo Rei gefahren. Sie erinnert etwas an die Jesus Statue an der Copacabana. Von hier aus kannst du einen traumhaften Blick auf die Küste von Madeira genießen.

Tag 3

Wir haben uns entschlossen die Wanderung am Ponta de São Lourenço zu machen. Auf dem Weg dorthin hat es angefangen zu regnen und wir hatten schon die Befürchtung, dass unsere Wanderung im wahrsten Sinne ins Wasser fällt. Falsch gedacht! Angekommen wurden wir mit blauen Himmel und Sonnenschein begrüßt. Jetzt kann die Wanderung starten. Es sind 3 km hin und 3 km zurück. Für die Wanderung benötigt man ca. 3 Stunden. Die Eindrücke und Ausblicke die wir auf dieser Wanderung erleben durften waren traumhaft. An einer Stelle erinnerte uns der Ausblick sogar an Padar Island in Indonesien. Wie man sieht, muss man nicht weit reisen, um traumhafte Ausblicke genießen zu können.

Nach der Wanderung haben wir uns auf dem Parkplatz erstmal ein leckeres Eis gegönnt. Das war in unseren Augen der perfekte Wandertag. Im Anschluss wollten wir im Inneren der Insel eine coole Brücke sehen. Auf dem Weg dorthin konnten wir unseren Augen nicht trauen, die Landschaft um uns herum war so tropisch. Alles sattgrün und mit einer Wolkendecke bedeckt. Es sah aus, wie eine Szene aus Jurassic Park. Der Wahnsinn. 

Als wir dann laut Navi kurz vor unserem Ziel angekommen waren, mussten wir leider feststellen, dass der Weg gesperrt war und es keine Möglichkeit gab weiter zu fahren. Wir haben uns die Karte bei Google Maps angesehen und herausgefunden, dass es scheinbar noch einen anderen Weg zu der Brücke gibt. Kleiner Tipp an dieser Stelle: Du kannst dir bei Google Maps auch offline Karten herunterladen und sie ohne Internetempfang während deiner Reise nutzen. 

Die zweite Route war dann richtig und wir sind an der Brücke angekommen. Das Szenario vor Ort sah super cool aus. Nach einem ereignisreichen Tag haben wir uns total auf das Hotel gefreut und haben den Tag im Wellnessbereich ausklingen lassen.

Tag 4

Wie startet der perfekte Sonntag? Mit einem reichhaltigen und leckeren Frühstück! Das Frühstücksbuffet im Saccharum hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Mit dem Blick auf das Meer lässt sich das Frühstück noch besser genießen!

Da wir uns vorgenommen haben, den Sonntag etwas „entspannter“ anzugehen, haben wir uns entschieden, den wohl berühmtesten Wasserfall auf Madeira anzusehen, den „Anjos Wasserfall“. Knappe 15 Minuten Autofahrt entfernt, sind wir auch schon an dem besagten Wasserfall angekommen. Wir waren begeistert! Der Wasserfall fließt aus einer Felswand direkt auf eine Straße, die mit dem Auto befahren werden kann. Was für eine verrückte Location. Wir haben es uns nicht nehmen lassen ebenfalls unter dem Wasserfall herzufahren. Ein einzigartiges Erlebnis, dass wir jedem bei seinem Madeira-Besuch ans Herz legen würden.

Den Tag haben wir dann, wie jeden Tag, mit einem vielfältigen Buffet beim Abendessen ausklingen lassen. Was wir hier noch ergänzen möchten ist, dass es beim Abendessen täglich wechselnde Themen gibt. Sonntags gab es einen spanischen Abend.

Tag 5

Auf diesen Tag haben wir uns schon die ganze Zeit gefreut, denn heute ging es früh morgens direkt los zu einem unserer Highlights auf Madeira – zum Posto Florestal Fanal, auch bekannt als Feenwald! Auf dem Weg dorthin sind wir durch den tiefsten Nebel gefahren, man konnte maximal 5 Meter weit sehen. Alleine das war schon ein Abenteuer. Doch dann, am Feenwald angekommen, kam es uns vor als wären wir in einem Märchen voller Fabelwesen gelandet. Die Bäume und die gesamte Landschaft waren in Nebel eingehüllt. Die Kühe die dort weiden und der gesamte Blick auf den Wald hat uns verzaubert. So etwas haben wir noch nie zuvor gesehen.

Im Anschluss sind wir ca. 30 Minuten zum Seixal Beach gefahren. Hier haben wir ein Natur Szenario bestaunen dürfen, das einen glauben lässt auf Bali oder Hawaii zu sein. Zum einen ist der schwarze Strand wunderschön, aber auch die Kulisse die sich von hier aus beobachten lässt, lässt keine Wünsche offen. Von den Felsen, die zum Teil stufenförmig geformt sind und wie Reisterrassen auf Bali aussehen, bis hin zu den Wasserfällen, die von den Felsen herunterfließen, all das macht diesen Ort wunderschön und einzigartig.

Zum Schluss sind wir noch zu den 15 Minuten entfernten Natural Pools von Porto Moniz gefahren, müssen aber sagen, dass wir ziemlich großes Pech hatten. Der Wellengang war so hoch, dass wir die Salzwasserpools nicht betreten durften. Sehr schade. Wir sind uns sicher, dass dies ein fantastisches und einzigartiges Erlebnis gewesen wäre.

Tag 6

Unser Tag startete bereits um 5 Uhr, denn wir haben eine Sunrise-Mission auf dem Pico do Arieiro geplant. Um 6.45 Uhr sind wir mit dem Auto am Pico de Arieiro angekommen. Vom Parkplatz aus läuft man ca. 5 Minuten zu Fuß, um an den berühmten Aussichtspunkt zukommen. Als wir auf dem Weg dorthin waren, färbte sich der Himmel bereits leicht orange. Wir waren ziemlich aufgeregt, als wir dann am Aussichtspunkt ankamen, denn der Blick war atemberaubend. Es war bereits etwas heller und wir standen über den Wolken und warteten bis die Sonne aufging. Dieser Moment war so unglaublich, dass wir ihn sicher niemals vergessen werden. 

Im Anschluss haben wir uns entschieden den angrenzenden Wanderweg zum nächsten Gipfel, dem Pico Ruivo zu gehen. Hier gibt es zwei Wanderungen zwischen denen du wählen kannst: 

  • Der erste Wanderweg hat eine Länge von 6,1 im und dauert 3 Stunden.
  • Der zweite Wanderweg hat eine Länge von 7km und dauert 3,5 Stunden.

Wir haben uns vorgenommen, spontan zu entschieden, welche Strecke wir nehmen würden. Was wir auf jeden Fall auf dieser Wanderung sehen wollten, war die auf dem Weg liegende „Treppe zum Himmel“. Diese haben wir auch bereits nach ca. 45 Minuten erreicht. Ein unglaubliche Treppe, die sehr steil verläuft und von der du rechts und links direkt in die Tiefe Schlucht schauen kannst. Das ist tatsächlich nichts für schwache Nerven. Und genau das wurde Vanessa tatsächlich zu viel, sodass wir den Rückweg antreten mussten und die Wanderung nicht weiter fortführen konnten.

Im Hotel angekommen, haben wir uns dazu entschieden, die Sky Bar des Hotels namens Fly Bar zu besuchen und auf die einzigartigen Erlebnisse des Tages anzustoßen! Die Bar ist zum Sonnenuntergang ganz besonders empfehlenswert. Der Ausblick ist einfach ein Traum! 

Tag 7

Unser letzter Tag auf Madeira. Wir haben uns vorgenommen an unserem letzten Tag alle Vorzüge des Saccharum Hotels auszunutzen. Vom super leckeren Frühstück morgens mit dem Blick aufs Meer sind wir im Anschluss an den Infinity Pool gegangen, der ebenfalls einen Blick auf die umliegenden Berge und auf das Meer bietet! Du kannst dir keinen besseren Start in den Tag wünschen!

Zur Mittagszeit war das Wetter einfach perfekt und es war nahezu keine Wolke am Himmel zu sehen. Wir haben uns dazu entschieden, uns an den Strand zu legen, um ein wenig Sonne zu tanken. Eine super Entscheidung. Hier kannst du problemlos mehrere Stunden verbringen, denn mit Getränken und Snacks wirst du an der Strandbar bestens versorgt.

Unser absolutes Highlight des Tages war der Sonnenuntergang, den wir am Strand des Hotels genießen konnten, während hunderte von Tauben dem Sonnenuntergang entgegen geflogen sind. Der perfekte Abschluss für diese abenteuerliche Madeira Reise! 

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Sarah D. von ltur
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