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l'tur Bloggerin Hannah erkundet Chalkidiki samt Familie

25.05.2018

Chalkidiki – Südseefeeling an der Ägais

Kristallklares Wasser, türkise Buchten und feine Sandstrände – dass mich so etwas nur knapp zwei Flugstunden von Deutschland entfernt erwartet, hätte ich nicht gedacht! Chalkidiki, eine immer beliebter werdende Urlaubsregion Griechenlands, ist besonders wegen ihrer drei Halbinseln bekannt, die wie drei Finger einer Klaue ins Meer hinaus ragen. Die aufgeweckte Kassandra, die ruhige Naturschönheit Sithonia und die Mönchsrepublik Athos. Jede Halbinsel für sich ein attraktives Ziel für Wanderer, Sonnenanbeter, Geschichtsliebhaber oder Pilger.


Wir haben uns Sithonia ausgesucht, um unseren ersten Urlaub als Familie zu genießen und wurden alles andere als enttäuscht. Denn nicht nur, dass wir im Mai von fast leeren Stränden und ruhigen Altstädtchen verwöhnt wurden, wir wurden auch mehr als herzlich von den einheimischen Griechen begrüßt, die auf die Touristenströme im Sommer derzeit noch warten.

Strand

Sithonia – grüne Naturschönheit mit unzähligen Stränden

Sithonia ist die mittlere der drei Halbinseln. Von der Ostküste hat man stets einen guten Blick auf die Mönchsrepublik Athos, die größtenteils nur männlichen Pilgern Zutritt gewährt. Den Berg Athos kann man bei klarer Sicht dennoch wunderbar aus der Ferne bestaunen.

Sithonia bietet so viel, dass es sich lohnt, hier länger zu verweilen. Die bergige Halbinsel ist dicht bewaldet und bietet unzählige Wanderwege für jedes Level. Ein guter Wanderführer in Buchform ist hier jedoch ein Muss, denn online findet man leider viel zu wenige Informationen zu den vielen Trails und Routen.

Ob entlang der Küste mit kleinen Abstechern zu einsamen Buchten, in denen man sich erfrischen kann. Oder durch dichte Pinienwälder, entlang der Olivenhaine und Weinberge, wo man hin und wieder frei lebende Ziegen oder Schafe trifft und eine ganz neue Langsamkeit erlernt. Für Wanderer ist die Sithonia ein kleines Paradies.


Die meisten jedoch kommen wegen der Strände her. Etwa 550km Strand säumen die Küste der Halbinsel. Wie auch bei den Wanderwegen ist hier für jeden etwas dabei. Ob lange Sandstrände mit flach abfallendem Ufer oder felsige Buchten, mit etwas schwierigerem Einstieg ins türkise Wasser. Es kommt ganz darauf an, wonach man sucht. Ist man sich seiner Sache sicher, bucht man einfach ein Hotel am jeweiligen Lieblingsstrand und lässt es sich gut gehen.

Ist man eher der Abenteurer und Entdecker, empfiehlt sich in jedem Fall ein Mietwagen, um die Sithonia auf eigene Faust zu erkunden und immer dort anzuhalten, wo man gerade einen tollen Strand, einen hübschen Foto-Spot oder den besten Frappé der Insel entdeckt hat.

Die Sithonia mit dem Mietwagen erkunden

Mietwagen bekommt man beinahe in jedem Hotel. Sogar Mietstationen am Strand oder in den Dörfern selbst (meist dort, wo sich die Touristen aufhalten) sind keine Seltenheit.

Ich würde trotzdem empfehlen, den Mietwagen bereits vorab zu buchen. Die größten Anbieter finden sich am Flughafen von Thessaloniki. Hertz, Sixt und Europcar haben hier eigene Schalter. Andere Anbieter wie etwa Enterprise holen die Reisenden via Shuttleservice ab und fahren sie zur nahegelegenen Mietwagenstation, um alle Formalitäten zu klären und den Wagen zu übergeben. Es lohnt sich, online Preise zu vergleichen. Eine Mitgliedschaft beim größten Deutschen Automobilclub kann außerdem vorteilhaft sein, da man hierdurch noch einmal einige Prozente sparen kann.

Hat man einen passenden fahrbaren Untersatz, ist man flexibel und kann überall dort hinfahren, wo es einem gefällt. Parken ist nach unserer Erfahrung kein Problem. Sowohl an den Stränden als auch in den kleinen Städtchen gab es stets gute Parkmöglichkeiten und wenige Verbotsschilder.

Lediglich in der Großstadt Thessaloniki ist es – wie wohl in jeder Großstadt – etwas tricky und man sollte sich besser im Vorfeld ein geeignetes Parkhaus und eventuelle Alternativen heraussuchen.

Das Fahren auf griechischen Straßen ist definitiv anders als in Deutschland. Die Straßen sind oftmals in weniger gutem Zustand und so empfiehlt es sich, sich wirklich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen (Radarfallen gibt es so einige) zu halten und auf Schlaglöcher Acht zu geben. Dennoch ist das Straßennetz recht gut ausgebaut, die Beschilderungen sind gut verständlich und ausreichend vorhanden, sodass man notfalls auch ohne Navigation zurechtkommt.

Inselrundfahrt auf Sithonia – lieber mehr Zeit lassen

Ambitionierte schaffen es durchaus, die Halbinsel innerhalb eines Tages an der Küste entlang abzufahren. Für uns als Familie mit Baby – no Chance!

Ich plädiere aber generell dafür, sich eher mehr Zeit zu lassen, um die Sithonia zu erkunden. So bleibt am Ende auch mehr Zeit für Entspannung, für ein Bad in der glasklaren Ägais oder den eiskalten Frappé beim Plausch mit einem „echten“ Griechen oder einem Deutschen Auswanderer.

Je nach Startpunkt der Rundfahrt lassen sich als Stopps einige Strände, Tavernen, Sehenswürdigkeiten wie z.B. Kirchen oder auch kleine Wanderungen einplanen.
Für uns als Familie war es besonders wichtig, dass wir überall die Möglichkeit haben, Pause zu machen, auszusteigen, durchzuatmen, zu wickeln zu füttern und aus dem Auto raus zu kommen. Deshalb haben wir auf unseren Rundfahrten eher wenige Stopps eingeplant, von denen ich im Folgenden die schönsten einmal vorstellen möchte:

Toroni

Toroni ist besonders bekannt für seinen goldgelben Sandstrand. Angeblich zählt dieser sogar zu den Schönsten Stränden der Chalkidiki. Wir machen dennoch nur einen kurzen Stopp hier, da sich der Himmel verdächtig zuzieht. Am einen Ende des Standes erkennen wir eine Burg. Naja, eigentlich eher Reste einer Burg. Später lesen wir, dass dies Reste der byzantinischen Burg Levthonía sind.
Außerdem soll es hier einen antiken Hafen geben, der im Meer versunken ist. Leider haben wir Schnorchel und Maske vergessen, sonst hätten wir glatt einmal danach gesucht. Geschichte findet sich hier einfach überall – wirklich faszinierend.

Porto Koufo

Der Naturhafen von Porto Koufo hat fast etwas Mystisches an sich. Denn die Bucht ist nahezu vollständig von grünen Hügeln eingerahmt.
Dadurch schwappt kaum eine Welle herein, dass Wasser ist ruhig und auch zu hören ist das Meer hier kaum. Die kleinen Boote und Segeljachten kommen von hier aus nur durch einen etwa 300 Meter breiten Durchgang hinaus auf die Ägais. An der Hafenpromenade werben die Gastronomen um Kundschaft und haben ihre Speisekarten direkt vor der Türe zur Präsentation aufgestellt. Auch wir kehren in eine der Tavernen ein und lassen uns die griechischen Köstlichkeiten schmecken. 


Natürlich ist besonders Fisch hier der absolute Renner. Aber auch Gyros, Souflaki und andere Spezialitäten. Ich kann Euch wärmstens frittierten Feta mit einer Art Balsamicocreme empfehlen. Dazu frisch gebackenes Kartoffel-Gries-Brot. Einfach Lecker!

Nikiti Hafenpromenade

Bild Nikiti

Nikiti ist ein sehr beliebter Badeort. Zu unserer Reisezeit im Mai war es hier noch relativ ruhig und die Hafenpromenade etwas verschlafen.

Noch besser hat uns das – noch viel ruhigere – Old Nikiti gefallen.
Durch die alten Gassen bis hinauf zur Kirche Agios Nikolaos zu schlendern hat ein ganz besonderes Flair. Danach auf einen Frappé in die Barcarola Bar einkehren und die Ruhe genießen. Wirklich fein.

Wer nach Urlaubsmitbringseln sucht, ist in Nikiti auch ganz richtig, denn hier gibt es unzählige Bienenvölker, die kräftig schmeckenden Pinienhonig produzieren. Aber Achtung: Die Verkaufsstände am Straßenrand bieten auch Honig aus anderen griechischen Regionen wie z.B. Kreta an. Wer also Honig von der Sithonia möchte, sollte lieber direkt danach fragen.

Panorama Taverne

Lunch with a view! Das ware ebenso der perfekte Hashtag, um diesen Ort in sozialen Medien zu beschreiben. Denn die Panorama Taverne macht ihrem Namen alle Ehre. 

Sie befindet sich zwischen Porto Koufo und Kalamisti und ist kaum zu verfehlen. Der Blick hinab der Felsküste und auf die Bucht von Kalamisti ist atemberaubend. Bei klarer Sicht sieht man sogar den Berg Athos.

Ausblick von Taverne

Unsere Lieblingsstrände der Region:

Spathies Beach

Spathies Beach

Diese winzige Bucht einige Kilometer hinter Nikiti hat es uns angetan. Wir waren hier völlig allein und haben uns einfach wohlgefühlt.
Ein großer Olivenbaum spendet Schatten, was für uns mit Baby essenziell war. Der Einstieg ins Wasser ist leicht, das Ufer fällt jedoch recht schnell ab. Geht man seitlich über die Felsen hinein ist jedoch Vorsicht geboten, denn hier habe ich einige Seeigel entdeckt. Die Bucht ist nur mit einem einzigen Schild ausgeschildert, daher muss man aufmerksam sein, um sie nicht zu verpassen.

Kavourotripes Beach

Kavourotripes Beach

Dieser Strand in der Nähe von Vorvorou hat uns beinahe (ja, nur beinahe!) an die North Shore von Hawaii erinnert. Er ist ziemlich naturbelassen, feinsandig und die Wellen waren ganz ordentlich. Das lag aber auch am Wetter. An weniger windigen Tagen hat man auch hier eine ruhige See, perfekt zum Baden.

Portokali Beach (Orange Beach)

Der wohl berühmteste Strand auf der Sithonia ist der Orange Beach. Zu recht! Zwischen Felsen und Sanddünen hat man hier wieder glasklares türkises Wasser und einen guten Einstieg ins Meer.


Portokali Beach

Karidi Beach

Ebenso wie Orange Beach ist dieser Strand von bizarren Steinformationen eingerahmt auf denen sonnenhungrige sich niederlassen können. Mit Kind empfiehlt sich eine Strandmuschel oder ein Schirm, da es hier nur wenig bis keinen natürlichen Schatten gibt.

Kardi Beach
 
Kapelle

Ein Städtetrip nach Thessaloniki

Thessaloniki ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Das merkt man. Denn fernab der ruhigen Strände der Chalkidiki herrscht hier an jeder Ecke reges Treiben. Ein Tagesausflug lohnt sich definitiv.

Wie eingangs erwähnt, sollte man sich im Vorhinein informieren, wo die besten Parkmöglichkeiten sind, um im teils turbulenten griechischen Stadtverkehr nicht den Überblick zu verlieren. Auch die Anreise mit dem Bus ist natürlich gut möglich und wird meist vom Reiseveranstalter mit bequemer Abholung am Hotel organisiert.

In Thessaloniki angekommen, hat man dann eine bunte Mischung aus sehr viel Geschichte und moderner Großstadt. Ob Triumphbogen, Galerius Palast, Weißer Turm, Kirchen oder Denkmäler, hier kommt jeder auf seine Kosten. Für uns ging es auf einem mehrstündigen Spaziergang an einigen dieser Sehenswürdigkeiten vorbei durch die Stadt bis hinunter zur Promenade am Meer.

Besonders sehenswert sind neben den geschichtsträchtigen Bauten aber auch die Marktstraßen und die Markthalle, in der neben allerlei Obst und Gemüse auch frisch gefangener Fisch und kräftig duftende Gewürze teils eine Herausforderung für sensible Nasen bieten.

Apropos Kulinarisches: Wer einmal echte griechische Backkunst kennenlernen möchte, sollte nach der Traditionsbäckerei Terkenlis Ausschau halten, die einige Male in der Großstadt vertreten ist. Kein Grieche verlässt die Stadt ohne einen der Hefeknoten, so sagt man. Diese süßen Teilchen gleichen eher einem deutschen Krapfen und sind mit oder ohne Füllung, mit weißer oder dunkler Schokolade überzogen erhältlich. Sehr süß aber lecker!

Zum Ausklang unseres Stadtrundgangs sind wir hinunter an die Promenade, die mir persönlich am besten gefallen hat. Entlang des Wassers zu schlendern, die Menschen in den Cafés und Tavernen zu beobachten und dabei den Sonnenuntergang genießen. Mehr braucht es für mich kaum.

Das für mich Beste kam dann zum Schluss: Die Regenschirme von George Zongolopoulos. Dieses 1997 erschaffene Kunstwerk ist das beliebteste Fotomotiv der Stadt. Auch uns hat es Spaß gemacht, hier ein paar Schnappschüsse zu knipsen.

Sithonia Fazit

Das Fazit unseres Urlaubs auf der Sithonia fällt durchweg positiv aus. Es gibt hier einfach so viel zu entdecken, dass wir durchaus noch etwas mehr als eine Woche geblieben wären.

Ein Mietwagen lohnt sich in meinen Augen auf jeden Fall. So ist man recht unabhängig und flexibel. Was ich unbedingt empfehle: eine eigene Babyschale bzw. Kindersitz mitnehmen! Unsere Erfahrung war leider, dass Mietwagenanbieter es hier mit der Sicherheit nicht ganz so ernst nehmen und die Leih-Sitze bzw. –Schalen alles andere als hochwertig und neu sind. Mit Baby an Board hält sich das Ausflugsangebot etwas in Grenzen, was uns nicht gestört hat und an jedem anderen Urlaubsort auch der Fall gewesen wäre. Ohne Baby hätten wir vermutlich noch einige Autofahrten mehr „investiert“, um uns auch die Nachbar-Halbinsel Kassandra anzuschauen. Ebenso hätten wir wahrscheinlich einige mehrstündige Wanderungen absolviert uns ein Boot gemietet, um auch die einsamsten Buchten der Sithonia zu erkunden.

Hotelaufenhalt im Cronwell Resort Sermillia

Skybar

Cronwell Resort Sermilia – Luxus geht auch familienfreundlich!

Der kleine Ort Psakoudia im Norden von Chalkidikis Halbinsel Sithonia ist genau das, was wir für unseren ersten Familienurlaub gebraucht haben. Fernab von jeglichem Trubel – es war allerdings auch Nebensaison – konnten wir hier prima entspannen und hatten einen guten Ausgangspunkt für unsere Inselrundfahrten mit dem Mietwagen. Viele Hotels gibt es hier nicht und so sucht man Touristenmassen hier auch in der Hauptsaison vergebens. Dafür aber begrüßt einen Psakoudia mit einer langen Strandpromenade mit einigen Cafés. Als Gast kann man hier fast überall seinen eiskalten Frappé im Liegestuhl am Strand genießen.

Unsere Unterkunft war das moderne 5-Sterne-Resort Cronwell Sermilia, in dem wir eine Familen-Suite mit Meerblick bewohnten. Im großen Doppelbett war genug Platz, sodass unser Baby wie gewohnt direkt bei uns schlafen konnte. Trotzdem bekamen wir zusätzlich ein Baby-Reisebett zur Verfügung gestellt und auch eine dritte erwachsene Person hätte auf dem separaten Schlafsofa noch einen Schlafplatz gefunden. Beeindruckt hat uns auch der Meerblick, den wir aus dem 4. Stock heraus ohne Einschränkung genießen konnten.

Lieber Action oder Entspannung – Im Cronwell Resort Sermilia ist beides möglich

Ein noch spektakulärerer Panoramablick über die Ägais bietet sich allerdings von der hoteleigenen Sky-Bar aus dem 7. Stock. Die Dachterrasse bietet eine sehr entspannte Lounge-Atmosphäre, ideal, um den Abend ausklingen zu lassen und den Sonnenuntergang zu bestaunen.

Wer statt zu entspannen allerdings lieber aktiv werden möchte, den zieht es vielleicht ins im Untergeschoss gelegene Fitnesscenter. Zugegeben, dieses ist nicht sehr groß aber ausreichend ausgestattet. Meine Erfahrung zeigt ohnehin, dass nur die wenigsten Gäste das Hotel-Gym tatsächlich nutzen und so war ich bei meinem Training wie gewohnt komplett alleine. Ob an verschiedenen Cardio-Geräten, mit Langhanteln oder am Seilzug – trotz Klimatisierung kann man hier gut ins Schwitzen geraten. Absoluter Pluspunkt: Alle Geräte waren neuwertig und es war wirklich sauber.


Nach einer Runde Sport im Gym oder im Hotelpool können Welness-Liebhaber bei einer Öl-Massage oder Schlammpackung entspannen. Das Welness-Angebot haben wir zwar nicht getestet, weil uns einfach die Zeit fehlte, dennoch sah es sehr einladend aus. Auch den Hotelpool haben wir nicht genutzt, da wir lieber im Meer baden. Mir ist positiv aufgefallen, dass hier wirklich immer ein Lifeguard im Dienst war. Auch, wenn die Liegen direkt am Pool standen und die Eltern somit einen guten Überblick hatten, waren somit die vielen Kinder am Wasser nicht einmal einen kurzen Moment ohne wachsamen Blick. Einfach ideal – die Kleinen hatten hier einen riesen Spaß! Auch die abendliche Kinderdisco war, so schien es, für die Kids der Renner. Unser Baby war für den Miniclub natürlich noch zu klein aber bei größeren Kindern hätten Eltern hier sicher die Chance auf ein paar Stunden zu zweit, während die Minis sich von den Betreuenden bespaßen lassen.


Am hoteleigenen Strand befinden sich Liegestühle und Sonnenschirme, die kostenlos genutzt werden können. Der Strand ist eher grobkörnig und das Wasser nicht ganz so türkis wie an anderen Orten, weshalb wir lieber mit dem Mietwagen unterwegs waren und in anderen Buchten gebadet haben. Für eine kleine Abkühlung reicht der Strand von Psakoudia aber allemal.

Lage des Hotels

Vom Flughafen aus sind es etwa 75 km zum Hotel Cronwell Resort Sermilia. Die Privatparkplätze sind kostenfrei und reichlich vorhanden, weshalb man mit dem Mietwagen hier sehr bequem einen Platz findet. Im Großen und Ganzen eignet sich Psakoudia gut als Ausgangspunkt vieler Ausflüge, ist aber dennoch ein wenig abseits von stärker frequentierten Orten wie beispielsweise Sarti oder Nikiti. Für Partyfreunde ist der Ort etwas zu verschlafen. Für uns als Familie kam diese Ruhe aber gerade recht.

Service, Sauberkeit und Kulinarisches

Einer der wichtigsten Kritikpunkte bei Hotels ist für mich immer die Freundlichkeit des Personals. Das Cronwell Resort Sermilia bekommt von mir hierfür eine absolute Empfehlung.

Wir wurden ausnahmslos freundlich und zuvorkommend behandelt. Auch, wenn unser Baby beim Abendessen teils mehr Brotkrümel auf dem Boden verteilte, als im Mund landeten, gab es keine schrägen Blicke. Kinder sind hier wirklich sehr willkommen.

In Sachen Kulinarik hätte ich noch ein paar kleine Verbesserungswünsche. So gab es leider wirklich kaum vegetarische Auswahl bei den Hauptspeisen am Abend wenn auch das Salatbuffet wirklich super und sehr vielseitig war. Auch beim Frühstück hätte ich mir einem 5-Sterne-Hotel entsprechend etwas mehr Auswahl an gesunden Speisen und Obst gewünscht.

Dafür konnte das Hotel aber wieder in Sachen Sauberkeit punkten, denn der Zimmerservice und die generelle Sauberkeit im gesamten Hotel waren wirklich einwandfrei. Alles in Allem kann ich das Hotel also guten Gewissens weiterempfehlen und besonders Familien werden sich hier sehr wohlfühlen.

Familienzimmer
 
 

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