Exotische Gewürze in Marokko oder die Lederjacke aus der Türkei: Steht der Preis nicht auf der Ware, gilt es zu schachern was das Zeug hält. Tipp Nummer eins: Urlauber sollten niemals ein zu starkes Interesse an der Ware zeigen. Besser: Vorbeischlendern und "zufällig" das Objekt der Begierde entdecken. mehr >>
Der Shopbesitzer eröffnet die Verhandlungen in der Regel mit einem unrealistisch hohen Preis. Jetzt beginnt das eigentliche Feilschen. Gut fährt, wer mit einem Drittel des aufgerufenen Preises beginnt.
Ein probates Mittel: Die Qualität der Ware bemängeln, den Verkäufer mit günstigeren Angeboten anderer Händler konfrontieren - oder Bedenkzeit erbitten. Auch nicht schlecht: Einfach weitergehen. Dann purzeln häufig die Preise.
Die große Geste und das laute Jammern des Händlers gehören zum Feilschen. Deswegen: Immer die Ruhe bewahren. Es gibt keine Verpflichtung zum Kauf.
Ob der am Ende erzielte Preis wirklich ein Schnäppchen war, weiß nur der Verkäufer selbst. Aber: Ohne Profit gibt kein Händler seine Ware ab. Etwa die Hälfte des eingangs geforderten Preises ist meistens drin.
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