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In diesem Reiseleitfaden haben wir alle wichtigen Informationen für Ihre Reise nach Santorini zusammengestellt. Unabhängig davon ob Sie günstig eine Pauschalreise oder lieber billig einen Last Minute Urlaub auf Santorini bevorzugen, ist für jeden etwas dabei, damit Sie Ihren Urlaub auf Santorini in vollen Zügen genießen können. In den folgenden Reiseinformationen erfahren Sie mehr über die Sehenswürdigkeiten auf Santorini.
Santorin gehört zur Inselgruppe der Kykladen, ('Ringinseln') im Ägäischen Meer. Ihren Namen haben sie erhalten, weil sie ringförmig um die in der Antike heilige Insel Delos lagen - neben Mykonos sind die wichtigsten Naxos, Mykonos, Tinos und Paros. Die Ortschaften dieser Inseln sind gepflegt und oft sehr hübsch - insbesondere auf Santorin, wo sie in die grandiose natürliche Kulisse der Insel eingebettet sind.Santorin nimmt vor allem landschaftlich eine Sonderstellung ein: Durch einen gigantischen Vulkanausbruch vor rund 3500 Jahren wurden weite Teile der ehemals deutlich größeren Insel weggesprengt - vor allem die Zentralregion. Übrig geblieben ist eine kreisförmige kleine Inselgruppe von atemberaubender Schönheit. Die gewaltvolle vulkanische Geburt des Eilands ist überall noch zu spüren, und auf der schwarzen Asche haben die Menschen auf steilen Hängen wunderschöne weiße Siedlungen mit blauen Dächern erbaut. Santorin (oder, auf griechisch: Thíra) eignet sich nicht nur als Tagesausflug von Kreta oder einer der anderen Kykladeninseln aus, hier kann man trotz der geringen Größe der Insel auch eine längere Zeit zubringen, ohne sich auch nur eine Stunde zu langweilen
Trotz der geologisch katastrophalen Vergangenheit sind heute noch viele Altertümer zu sehen - teilweise sogar gerade durch den Vulkanismus: Meterdicke Ascheschichten haben Jahrtausende alte Gebäude aus minoischer Zeit konserviert, das ist unbedingt sehenswert!
Santorin hat keine klassischen Tempelanlagen oder andere Gebäude, wie man sie auf griechischen Inseln erwartet - das archäologische Erbe der Insel ist weitaus bedeutender: Bei den Ausgrabungen von Akrotíri spricht man gerne auch vom 'Pompeji des östlichen Mittelmeers'! Die vor-griechischen Minoer, die hier bereits rund 2000 Jahre vor Christus eine Hochkultur in enger Verbindung mit Kreta aufgebaut haben, hatten am Ende offenbar noch Zeit, ihr Leben zu retten (wahrscheinlich in Richtung ihrer kretisch-minoischen Nachbarn), konnten aber keine Dinge mehr in Sicherheit bringen. So konnten aus den Ascheschichten Alltagsgegenstände, Nahrungsmittel und Möbelabdrücke geborgen werden
Auf der Straße fand man sogar ein Bett - ein Hinweis für vorhergehende Erdstöße, die die Bewohner für eine Nacht noch ins Freie getrieben hatten. Die überdachten Ausgrabungen sind wirklich beeindruckend - vor 3500 Jahren lebten die Bewohner Santorins bereits in mehrstöckigen Häusern an befestigten Straßen mit einem Kanalsystem
Weitere Ausgrabungen bietet die antike Stätte Alt-Thíra, auf dem Bergrücken zwischen Périssa und Kamári. Abgesehen davon ist es natürlich einfach der phantastische Blick über Santorin, der die ganze Insel zu einer grandiosen Sehenswürdigkeit an sich macht . Besonders schön sind die Sonnenauf- und -untergänge, die man oben auf dem Kraterrand in einem Café genießen kann.