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In unserem Leitfaden finden Sie alles Wissenswerte für eine Reise nach Klagenfurt. Hier finden Sie auch Informationen über günstige Hotels und wie Sie ihre passende Unterkunft oder Pension finden. Dabei haben wir auch Billig-Hotels im Angebot, die sich besonders für einen Kurztrip nach Klagenfurt eignen. Weiter unten können Sie noch mehr über die Sehenswürdigkeiten in Klagenfurt erfahren.
Die Stadt Klagenfurt im österreichischen Kärnten hat eine bereits über 800jährige Stadtgeschichte vorzuweisen, die ganz leicht bei einem Altstadtbummel entdeckt werden kann. Es waren überwiegend italienische Baumeister, welche das Stadtbild mit ihren prächtigen Renaissance-Bauten prägten. Auf dem Neuen Platz befindet sich das Wahrzeichen Klagenfurts: Vor allem Jugendliche tummeln sich gerne um den in Stein gehauenen Lindwurm samt Herkules. Die Stadtväter residieren unweit im 1650 erbauten Rathaus. Außerdem sehenswert sind die zahlreichen Schlösser in und um Klagenfurt. 23 gut erhaltene und vorbildlich restaurierte große und kleine Prunkhäuser spicken die Landschaft. Viele davon wurden bereits im 12. Jahrhundert errichtet und präsentieren sich mit prächtigen Rittersälen, Zinnen, Türmen und verträumten Parkanlagen.
Auch die Zahl der Kapellen und Kirchen in der Stadt und drumherum lässt nicht zu wünschen übrig. Unter den 56 verschiedenen Bauwerken befinden sich kostbare Kleinode sakraler Baukunst wie die Domkirche. Sie gilt als die älteste Wandpfeilerkirche Österreichs. 1202 wurde bereits die Pfarrkirche "Maria vom Siege" in Vitring geweiht, das einzig erhaltene Beispiel burgundischer Zisterzienser-Bauart im gesamten deutschen Sprachraum. Besonders interessant ist des weitern das Diözesanmuseum, welches die bedeutendste Sammlung sakraler Kunstwerke aller Epochen beheimatet. Unter anderem kann man dort mit der "Magdalenenscheibe" die älteste erhaltene Glasscheibe Österreichs bestaunen. In der Stadtgalerie Klagenfurt werden auf etwa 1 000 m² Werke der klassischen Moderne gezeigt. Auch das Geburtshaus des Romanciers Robert Musil wurde in ein Literaturmuseum zu seiner Person selbst sowie zu Christine Lavant und Ingeborg Bachmann umgestaltet.