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Bei den Touristen wir eine Reise nach Como immer beliebter, das liegt nicht zuletzt an den günstigen Hotels. Es gibt alles: Vom Billig-Hotel bis hin zur luxuriösen Unterkunft. So kann jeder selbst entscheiden, wie viel er beispielsweise für eine Pension ausgeben will. In unserem Reiseleitfaden finden Sie zudem weitere nützliche Tipps und Informationen für die Reise nach Como .
Die italienische Stadt Como liegt in der Lombardei, etwa 45 Kilometer von Mailand entfernt. Como befindet sich direkt an den Ufern des Comer Sees und damit an der Grenze zur Schweiz. Durch die umgebenden Berge kühlen angenehme Fallwinde die Stadt auch während des Hochsommers. Historisch reichen die Wurzeln Comos bis in die Römerzeit zurück. Historisch belegt hat Cäsar 59 v. Chr. in "Comum" 5.000 römische Kolonisten angesiedelt. Die Fundamente der römischen Stadtmauern sind heute noch zu besichtigen. Ebenso entspricht der Grundriss Comos der ehemals römischen Anlage der Stadt. Sehenswert sind die antike Stadtmauer, das antike Stadtverwaltungsgebäude Broletto, die romanische Kirche S. Abbondio, die Villa Olmo, das Castello Baradello und die große Fußgängerzone im historischen Stadtkern. Wer sich das ganze mal on Oben ansehen möchte, sollte die Funicolare besteigen, eine alte Standseilbahn von Como nach Brunate. Von dort hat man eine sehr schöne Aussicht.
Besonders beeindruckend ist der Dom von Como, Tempio Voltiano. Man begann den Bau der Kirche 1396. Im ausgehenden 15. Jahrhundert entstand die Fassade. Obwohl zu dieser Zeit schon die Renaissance das Kunst - und Kulturleben bestimmte, hat der Dom vom Como noch gotische Merkmale. Die Erklärung für diese Besonderheit ist der damals noch vorherrschende deutsche Einfluss, speziell aus dem Rheinland. Auf die Langobarden, ein germanischer Volksstamm, dem die Lombardei ihren Namen verdankt, gehen viele Ornamente des Doms zurück. Speziell die lombardischen Flechtbandmotive des frühen Mittelalters kann man an der Nahtstelle zwischen Dom und Gerichtshalle bewundern. Um den wertvollen Fassadenschmuck des Doms gegen Tauben zu schützen, hat man ein Gitternetz davor gespannt, dass so dezent ist, dass man es von weitem gar nicht bemerkt.