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Mazedonien, oder auch Makedonien genannt, ist ein südosteuropäischer Staat. Skopje ist mit 500 000 Einwohnern seine Hauptstadt. Früher stellte er die südlichste Teilrepublik Jugoslawiens dar, die etwas später autonom wurde als Kroatien und Slowenien. Das Land grenzt an Serbien, Bulgarien, Griechenland und Albanien. Außerdem ist es ausgesprochen gebirgig: Mehrere Zweitausender prägen das Landschaftsbild. Im Südwesten an der Grenze zu Albanien hat Mazedonien je etwa zu zwei Drittel Anteil am Ohridsee und am Prespasee. Diese besonders sehenswerten Seen liegen zwischen 700 und 900 m und sind etwa 400 km² groß. Der Ohridsee gilt als sehr tief und fossilienreich. Beide Seen und der Nationalpark, welcher sie umschließt, gehören dem UNESCO-Weltkulturerbe an.
Mazedonien zählt zu den Ländern mit der schönsten und am besten erhaltenen byzantinischen Freskenmalerei. Diese stammt hauptsächlich aus der Zeit zwischen dem 11. und dem 16. Jahrhundert. Es existieren mehr als 1000 m² konservierter Fresken, deren Großteil in sehr gutem Zustand ist und die einige Meisterwerke der Mazedonischen Schule kirchlicher Malerei repräsentieren. Abgesehen davon gibt es viele historische religiöse Stätten. Die altertümliche Architektur, Klöster und Kirchen von außergewöhnlicher Schönheit, bilden einen interessanten Kontrast zu der supermodernen und neuen Architektur des Landes. Die meisten Klöster, die zwischen dem 11. und dem 16. Jahrhundert errichtet wurden, sind bis heute komplett erhalten. Außerdem interessant ist die mazedonische Ikonensammlung, die heute zu den wertvollsten Sammlungen der Welt zählt. Nach der Sinai- und der Moskauer Ikonenkollektion ist sie die drittwichtigste der Orthodoxie. Für die byzantinische Wissenschaft ist sie sogar einmalig.